Hormone : Sättigungshormone

In unser Reihe Hormone für den Mann
werden wir uns sehr unterschiedlichen Hormonen widmen.

Weil die Hormone so unglaublich viel steuern und
bewirken können, lohnt es sich, sich etwas näher
mit ihnen zu befassen ; insbesondere geht es um die Frage:

Wie kann ich meine Hormone beeinflussen, dass sie mir Gutes tun?

Fangen wir doch gleich mal mit der Kategorie der Sättigungshormone an:

Es gibt eine ganze Reihe von Hormonen, die Hunger und Sättigung kontrollieren.
Da diese Funktion sehr wichtig für das Überleben des Menschen ist (war) , gibt
es eine ganze Zahl reduntanter hormoneller Regelsysteme,
der Übersichtlichkeit wegen wollen wir uns auf  die zwei wichtigsten Hormone konzentrieren:

Leptin und Ghrelin

 
Diese Hormone signalisieren dem Körper, wann es Zeit ist zu essen und wann man satt ist.
Wenn der Magen gefüllt ist und der Verdauungstrakt arbeitet, wird dem Gehirn
über Leptin signalisiert, das es Zeit ist, mit dem Essen aufzuhören.
Ghrelin wird im Magen und der Bauchspeicheldrüse gebildet, wenn der Verdauungstrakt leer ist und länger keine Nahrungsaufnahme erfolgte.
Zusammen mit dem Insulinspiegel im Blut wird so das Hungergefühl ausgelöst.
Um schlank zu bleiben, ist es also nötig Leptin und Ghrelin (und Insulin)
im Gleichgewicht zu halten.
Ich glaube, die aktuelle Übergewichtswelle ist zumindest zum Teil auf Störungen
dieser Hormone zurückzuführen.

 Fangen wir mit Leptin an, dem Sättigungshormon:

 normalerweise dämpft es nach Mahlzeiten den Apettit und da es in den
Fettzellen gebildet wird, sollte es Übergewicht verhindern ,da bei mehr
Fett mehr Leptin gebildet wird.
Wenn aber der Insulinspiegel dauerhaft zu hoch ist (als Reaktion auf zu viele
Kohlehydrate und vor allem zu viel Zucker)
wird die Leptinausschüttung gestört.

Dies signalisiert dem Körper, daß man hungert, und das bei vollem Magen !
Die Lösung : hochglykämische Lebensmittel (Weissbrot, weisser Reis, Pommes,etc.) meiden, und damit versuchen, den Insulinspiegel konstant zu halten.
Ghrelin : durch unseren veränderten Lifestyle schläft der Mensch weniger als
während seiner gesamten Entwicklungsgeschichte. Eine üble Folge davon ist
eine durch Schlafmangel ausgelöste erhöhte Ghrelin – Ausschüttung, welche
den Hunger noch zusätzlich anfacht !

 
Lösung : na klar, mehr schlafen! Der Bedarf variiert von Mensch zu Mensch,
ich denke aber 7-8 Stunden sind ein guter Richtwert. Wenn man nach 6 Stunden
ausgeschlafen ist, okay ! Sonst einfach weniger fernsehen und versuchen, früher ins Bett zu kommen.


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