LowCarb – wie geht es

Im vorhergehenden Blog haben
wir uns angeschaut, was passiert,
wenn man(n) sich Kohlehydrat
reich ernährt.
In jungen Jahren kann der Körper
noch grosse Mengen Nudeln, Brot,
etc. verkraften;
was dann mit den Jahren passiert,
kann man am besten selbst in einem öffentlichen Schwimmbad besichtigen:

die Menschen werden mit zunehmenden Alter
immer übergewichtiger
–  die Menschen werden insgesamt immer übergewichtiger !

Auch wenn 200 Kilo Kaliber wie in den USA bei uns (noch) selten
sind, nimmt Übergewicht in Deutschland immer dramatischere
Züge an:
75 % der deutschen Männer gelten mit einem BMI von >25
als übergewichtig.

Link Spiegel Artikel : Fettleibigkeit in Europa

Ein BMI von 25 ist eine relativ harte Grenze und über die Aussagekraft des Body-Mass-Indexes
kann man auch streiten, der Tenor ist und bleibt aber:

Deutsche sind die dicksten in Europa !

Unsere Zeit mit sinnlosen Diäten verschwenden wollen wir nicht,
wir wollen eine gesunde Ernährung, bei der man nicht hungert
und sich wohl fühlt und die man sein ganzes Leben so
durchziehen kann:

LowCarb

Diese Ernährung hilft uns nicht nur, schlank zu bleiben bis ins hohe
Alter, sondern auch die Geisseln des Alters wie Demenz, Infarkte,
Krebs von uns fern zu halten.

Was muss ich machen ?

eigentlich nicht viel:

„industrielle“ Kohlehydrate wie Brot, Nudeln, Pizza, Kartoffelprodukte
werden rigoros vom Speiseplan gestrichen und durch

Gemüse, Milchprodukte, Fisch und Fleisch  ersetzt

Keine zuckerhaltigen Getränke, auch keine Fruchtsäfte oder-Schorlenkein Bier, Cocktails,etc.
Ein Glas Rotwein ist erlaubt.

Am besten 3 l Wasser trinken, daß befreit von Stoffwechselprodukten
und beschleunigt durch das Verstoffwechseln den Stoffwechsel.

Klingt einfach, oder ?
Ist es auch, (lösbare) Probleme sind meist:

1. „Ohne Brot/Nudeln/Pizza/Pommes   schmeckt mir das Essen nicht/hab ich am Leben keine Freude (bitte einsetzen) „

Ein oft gehörter Satz, oft zusammen mit „Hauptsache, es schmeckt!“
Ob Übergewicht, Diabetes und Co. dem Leben Freude schenken,
muss jeder selbst beurteilen,
wer mir glaubt, daß die Freude am Essen
nicht ab- und die Lebensenergie sogar zunimmt, ist mit LowCarb bestens bedient.

2. die anderen:   Junkfood und Zucker sind weiter auf dem Vormarsch
und werden auch massenweise konsumiert.
man braucht schon etwas Willenskraft und Disziplin, um den ständigen
Versuchungen zu widerstehen.
Die Lösung:
Man macht sich nicht verrückt, sondern sieht die Umstellung auf LowCarb als Prozess, der halt ein wenig dauert.
Und wenn alle Glühwein trinken, trinke ich halt einen mit, geniesse ihn
und nehme mir entspannt vor, keinen zweiten zu trinken !

3. Kohlehydrate überall:
es erfordert etwas mehr Planung, sich LowCarb zu ernähren, ist aber sonst
nicht weiter schwer:

– ich plane, was ich im Laufe des Tages esse, anstatt mir das Erstbeste
   in den Mund zu stopfen, was verfügbar ist, wenn ich hungrig bin

– ich ersetze die Sättigungsbeilage bewusst durch Gemüse, auch und
   gerade im Restaurant (nachfragen beim Kellner, es geht immer)

–  ich habe immer was für den Notfall dabei – mein Favorit:  Nüsse

Am schwersten ist immer der Übergang, nach einiger Zeit der Umgewöhnung fällt es viel leichter!


Im nächsten Blog: LowCarb – die Praxis

 


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