Darmkrebsvorsorge

Ein mir sehr nahestehender Mensch ist Ende 2012
an Darmkrebs erkrankt.
Wahrscheinlich hat sich der Tumor schon vor 15-20 Jahren gebildet.
Als er dann bemerkt wurde, war er etwa faustgroß
und hat schon Metastasen, also Ableger, gebildet.
Wenn man ab 45-50 alle fünf Jahre zur Darmkrebsvorsorge gegangen wäre,
hätte der Tumor keine Chance gehabt, so riesengroß
zu werden,sondern hätte als kleine Ausstülpung während
einer Darmspiegelung entfernt werden können.
Es ist einfach nur traurig und unnötig.
Bei den seit Jahren steigenden Darmkrebsraten möchte ich jeden,
der das hier, liest bitten, über das folgende nachzudenken:

  • bei Darmkrebs im engen Familienfeld Darmspiegelung ab 45 Jahren
  • sonst Blutuntersuchung ab 50 Jahren, Darmspiegelung spätestens mit 55 Jahren
  • Wiederholung wird alle 10 Jahre bezahlt, ich mache es lieber alle 5 Jahre
  • man bekommt einen Schlauch mit Kamera hinten rein geschoben,
    bei Befund werden Krebsvorstufen gleich herausgeschnitten.
    Dauer: ohne Befund ca. 20 min.

Wer meint, das ist alle viel zu schrecklich, kann sich per Kurznarkose
kurz ausknipsen lassen.

Das sind die Fakten, jetzt kann sich jeder selber überlegen ob er
eine lästige, aber kurze Untersuchung oder die Chance auf einen schlimmen,
langen Darmkrebs wählt.

Noch ein Tip:

eine Untersuchung der Uni Kuopio an 2500 Männern bescheinigte denen,
die täglich 30 Minuten laufen, ein um 50 % niedrigeres Darmkrebsrisiko!

Warum?  Ich vermute, es liegt daran, daß laufen die Darmaktivität anregt.
Ich als Läufer habe 2 mal am Tag Stuhlgang, Verstopfung ist für
Läufer ein Fremdwort.
Krebserregende Substanzen bleiben so nur kurz im Darm, das
Risiko sinkt…..


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