Kokonussöl – Kokosnussfett – die Vorteile

Thermogenese

Jede Nahrungsaufnahme verursacht
einen Energieverbrauch durch
Aufnahme, 
Verdauung, u.s.w. ,
genannt Thermogenese.

Je höher die Thermogenese ist,
umso weniger landet vom Essen im
Rettungsring 
um den Bauch, vereinfacht ausgedrückt.

Kokosöl ist einer der Spitzenreiter der Thermogenese, dadurch wird der Metabolismus
hochgefahren und sehr viel Energie verbraucht.
[spoiler]

Erreicht wird dies durch die mittelkettigen Triglyceride (gesättigte mittelkettige Fette),
die in der traditionellen Diät der Südseebewohner eine tragende Rolle spielte.
Diese waren meist schlank – bis unsere westliche Ernährung sich verbreitete und
Übergewicht zur Massenseuche wurde….

Diese mittelkettigen Triglyceride machen im großen und ganzen schlank.
Man kann sie auch in Gelkapseln kaufen – die einfachste und billigste Methode
aber ist die Integration von Bio Kokosfett ins tägliche Leben.

Omega 3 Unterstützung

Kokosöl lässt sich sehr gut mit Omega 3 aus Kapseln, Fischöl (Lebertran) oder Fisch
kombinieren.
Die sehr gesunden Omega 3 Fette sind leider sehr instabil, d.h. sie werden schnell ranzig
und verlieren ihre einmalige Gesundheitswirkung.
Mittelkettige Triglyceride aus Kokosfett haben die in einigen Studien nachgewiesene
Fähigkeit, diese Omega Fette zu stabilisieren.
Dies ist sehr wertvoll, da fast alle Menschen, die sich „westlich“ ernähren (also fast
alle Deutschen) einen Omega 3 Mangel mit gravierenden Folgen haben.
Die Kombination mit Kokosöl hilft uns also, die zu geringe Omega 3 Menge im
Körper zu konservieren, und damit deren Wirksamkeit zu steigern.
Zu den gigantischen Gesundheitswirkungen von Omega 3 mehr in anderen Blogs.

Stabilisierter Blutzuckerspiegel

Ein stabiler Blutzuckerspiegel ist bei jeder Diät und jeder Ernährung, die sich
schlank bleiben zum Ziel gesetzt hat, eine Grundvoraussetzung.
Wessen Blutzucker zwischen Hoch und Tief pendelt, der wird auch
mit großer Willensstärke nicht abnehmen oder schlank bleiben.
Ein bei Unterzuckerung schlecht versorgtes Gehirn wird sich mit übler Laune
und Heißhungerattacken gegen diese Unterversorgung wehren.

Ein stabiler Blutzuckerspiegel hilft also, auch die Laune stabil zu halten,
was enorm dabei hilft, gesund zu essen und nicht auf Zucker und Junk food
auszuweichen.

Kokosnussöl hilft auf vielfältige Weise

  • Wie bei allen Fetten wird die Kohlehydrataufnahme verlangsamt,
    wir haben einen abgeschwächten Blutzuckeranstieg und folglich
    einen konstanteren Blutzucker
  • es gibt starke Hinweise darauf,  daß Kokosöl die Schilddrüse stimuliert
    und auch die Leberfunktion verbessert. Daraus resultiert ein verbesserter
    Stoffwechsel
  • Eine ketogene Diät ist quasi die Autobahn auf dem Weg zum schlanken
    Körper. Ketonkörper werden aus Fett in der Leber gebildet und versorgen 
    den Körper und vor allem das Gehirn mit Energie, wenn keine Kohlehydrate
    aus der Nahrung oder den Speichern in Muskel und Leber vorhanden ist.

    Je nachdem, wieviel und was man ißt, kann es bis zu 3 Tagen dauern, bis
    die Ketonkörper im Urin nachweisbar sind, man also mit Tempo 160
    auf der Autobahn zum Schlanksein ist.
    Kokosöl reduziert diese Zeit und ermöglicht der Leber, früher
    Ketonkörper zu produzieren!
  • Kokosfett (oder -Öl, ist das gleiche) besteht zu ca. 50 % aus Laurinsäure uns zu 7 %
    aus Caprinsäure.
    Säure heißt hier übrigens einfach Fettsäure.
    Beiden Fetten wird eine Anti-virale und antibakterielle Eigenschaft nachgesagt, da
    sie Lipide und Phospholipide in der Virus- und Bakterienhülle zersetzen und
    so den Erreger angreifen.
    Bei guten Bakterien der Darmflora passiert das zum Glück nicht.
    Die Caprinsäure übrigens ist es, die die Leberfunktion verbessert und Alkoholschäden in der Leber mindern kann.

So, bleibt noch die Frage, wie wir Kokosöl am besten zu uns nehmen, und wieviel ….

Ich mache es so:

Ich brate alles mit Kokosöl, da komme ich auf geschätzte 10 g Kokosfett am Tag.

Biokokosmilch z.B. von Alnatura (DM-Drogerie, siehe Bild)
gibt’s günstig – sie enthält 86 g Kokosfett pro 400ml !
Damit kann man seinen Eiweißshake verfeinern, einen Smoothie herstellen
oder ganz einfach damit kochen, z.B. Thai oder indisch…lecker!

Ich zerhau mir auch gerne eine ganze Kokosnuss und nehm mir das Fruchtfleisch
auf die Arbeit oder esse es Abends als Snack.

Wer sich weiter informieren will, kann das auf Englisch hier:

http://www.coconutresearchcenter.org/article10147.htm

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