Erschreckende Krebs Prognose

Vor kurzem schreckte eine Studie der WHO,
der Gesundheitsorganisation 
der UNO die Öffentlichkeit auf,
sogar die Bildzeitung berichtete auf der ersten Seite in großen Lettern:
es ging um die erwartende Entwicklung  der Krebszahlen in den nächsten Jahrzehnten.
Prognostiziert wurde unter anderem ein Anstieg der Krebserkrankungen
bis 2050 um 70 % !

Ein Teil dieses Anstiegs ist darauf zurückzuführen, daß viele
Schwellen- und Entwicklungsländer durch steigenden Wohlstand
unsere schlechten westlichen Lebensgewohnheiten kopieren,
insbesondere Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung.

Aber auch bei uns ist der Krebs auf dem Vormarsch, und das trotz
permanenter Ankündigungen der Pharmaindustrie, nun endlich
einen grossen Schritt in der Krebsbekämpfung weitergekommen zu sein !

Nichts ist davon zu spüren, die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache !

Wenn ich alle Risikofaktoren für Krebs zusammenrechne, komme ich
darauf, daß 72 % aller Krebserkrankungen durch überflüssiges und dummes
Verhalten der Menschen über viele Jahre hinweg ausgelöst werden.

Schauen wir uns die Risikofaktoren mal im einzelnen an:

– Rauchen 30% (d.h. Rauchen ist verantwortlich für 30 % aller Krebserkrankungen)
– schlechte Ernährung 30 %
– Drogen 2%
– exzessive UV – Strahlung 2%
– Übergewicht und Bewegungsmangel 5 %
– Alkohol 3 %

Der Rest besteht aus genetischen Faktoren (15%), Infektionen und Berufsrisiken (je 5 %),
sowie sonstigem.

Rechne ich die vermeidbaren Faktoren zusammen, komme ich auf 72 % !
Wie wäre es mit folgender „Bild“ – Schlagzeile:

Sensation : Krebs zu 72 % vermeidbar und überflüssig !

Freilich müsste man dafür seinen Lebensstil ändern und genau hier ist der Knackpunkt:
kein Raucher interessiert sich für so etwas ; daß Rauchen Krebs auslöst,
weiß ja nun wirklich jeder.

Wahrscheinlich sind bei optimalem Lebenswandel noch mehr als 72 % Krebsvermeidung drin.
Beispiel:
Jemand hat „Krebsgene“, in der Familie erkranken sehr viele Familienmitglieder an
einer bestimmten Krebsart.
Durch optimierten Lebenswandel (Ernährung und Sport) lassen sich diese
ungünstigen Gene unter Umständen „stummschalten“ , sie werden epigenetisch
deaktiviert, d.h. obwohl sie unverändert vorhanden sind, werden die Gene
nicht mehr „abgelesen“, das Krebsrisiko sinkt deutlich.
Leider tun die meisten das Gegenteil : durch Bewegungsmangel und Fehlernährung
werden Krebsgene epigenetisch „scharfgeschaltet“.

Fazit :

Jeder ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich.
Erst jahrzehntelang eine „Scheissegal-Mentalität“ zu pflegen und sich später
mit Krebs am Hals auf Ärzte und Pharmaindustrie zu verlassen,
ist sicher nicht der cleverste Weg…..
In folgenden Blogs wird es auch darum gehen, aktiv durch Ernährung und
Sport sein Risiko auf einen möglichst niedrigen Restwert zu drücken,
es gibt einiges, was man prophylaktisch tun kann !


Kommentare

Erschreckende Krebs Prognose — 2 Kommentare

  1. Einen wichtigen, krebserzeugenden Faktor möchte ich in diesem Zusammenhang noch erwähnen: Stress.
    Ich habe erst vor kurzem eine Dokumentation gesehen, wie sich Stress auf unser Immunsystem und unsere Zellen auswirkt. So wird durch Stress vermehrt Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet, was den Körper ankurbelt, aber auch Entzündungen auslöst. Um diese Entzündungen wieder zu kompensieren, schüttet der Körper Cortisol aus. Dies bewirkt wiederum, dass sich unser Immungleichgewicht verändert: Die humorale Abwehr (verantwortlich für den Kampf gegen Bakterien) wird schwächer, die zelluläre (verantwortlich gegen den Kampf gegen Viren und Krebszellen) wird schwächer. Die Folge: erhöhte Anfälligkeit für virale Infekte und Krebs.
    Durch unsere Lebensweise sind wir größtenteils selbst schuld an den heutigen, weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten. Mit ein bisschen mehr Achtsamkeit ließen sich viele Erkrankungen mit Sicherheit vermeiden.

  2. Ganz richtig.
    Ich gehe in meinem Blog bereits
    verstärkt auf Cortisol ein.
    Auch Entzündungen und Cortisol werden noch
    ausführlich behandelt….

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