LowCarb – die Logi Methode
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low carb

Der Begriff Low Carb dürfte
den meisten mittlerweile ein
Begriff sein.
Meist wird Low Carb Ernährung
praktiziert, um abzunehmen.
Sind die Pfunde runter, kehren
die meisten zu ihrem gewohnten
Lebensstil zurück, und der ist gekennzeichnet durch einen
hohen Anteil von Kohlehydraten in der Nahrung.

Diese Kohlehydrate führen dann meist zu einem schleichenden
Zuwachs an Fett, bis das Spiel wieder von neuem beginnt…
Schlauer ist es da, seine Ernährung langfristig zu ändern,
um dauerhaft und ohne JoJo Effekt schlank zu bleiben und
ausserdem auch dauerhaft von den Effekten kohlehydratarmer
Nahrung zu profitieren.
Diese wären, um nur mal zwei herauszugreifen:

– weniger Arteriosklerose, also Verkalkung der Adern
– weniger Risiko, Diabetes zu bekommen

Für viele ist diese Ernährungsumstellung ein großes Problem,
weil sie sich entweder nicht in der Lage dazu sehen (immer wieder
„schwach“ werden) oder dies gar nicht wollen, weil sie z.B. nicht
auf ihre geliebte Pizza verzichten wollen.
Für diese Gruppe bietet es sich an, die LOGI Methode zumindest
einmal auszuprobieren.
LOGI bedeutet Low Glycemic and Insulinemic Diät.
Hinter dem sperrigen Anglizismus verbirgt sich folgendes
Konzept:
Nach dem Verzehr von schnellen, verarbeiteten Kohlehydraten
steigt der Insulinspiegel im Blut massiv an, da die Bauchspeichel-
drüse auf diese Weise versucht, den Zucker ( nichts anderes
sind Kohlehydrate wie Weißbrot chemisch betrachtet)
aus dem Blut in die Zellen zu transportieren.
Wenn man vorher keinen Sport gemacht hat, wird es sich bei diesen
Zellen um Fettzellen handeln.
Da Insulin die Zellen in den Aufnahmemodus schaltet, ist
Abnehmen mit hohem Insulinspiegel völlig unmöglich!
Hier setzt die LOGI Methode an:
Um die Fettzellen in die Lage zu versetzen, ihren Inhalt
abzubauen, ist ein konstant niedriger Insulinspiegel nötig.
Diesen erreichen wir, indem wir

– die Kohlenhydratmenge insgesamt reduzieren
– die Qualität der Kohlehydrate verbessern

Die Grundlage der LOGI Methode bilden Nahrungsmittel mit
einem niedrigen glykemischen Index.
Der glykemische Index gibt an, wie schnell Kohlehydrate
ins Blut schiessen und damit auch, wie hoch die anschließende
Insulinausschüttung ist.

Als eiweissreiche Nahrungsmittel mit niedrigem glykemischen
Index kommen Fleisch (am besten in Bio Qualität) , Fisch und
Sojaprodukte wie Tofu infrage.
Als Mann würde ich aber auf Soja komplett verzichten,
da die darin enthaltenen Pflanzenöstrogene unerwünschte
hormonelle Auswirkungen haben können.
Garniert wird das ganze mit stärkearmen Gemüsen, Salaten
sowie nicht zu süssen Früchten.
Süsse Früchte wie Banane und Mango sowie stärkehaltiges
Gemüse wie Kartoffeln sollten nur in geringen Mengen
gegessen werden.
Auch auf die Fettqualität wird grossen Wert gelegt:
um das Verhältnis zwischen Omega 3 und Omega 6 Fetten
zu verbessern, wird billiges Omega 6 Öl wie Maisöl
durch Omega 3 Öl wie Rapsöl ersetzt und mit Olivenöl
oder Avocadoöl ergänzt….
Bei langfristiger Anwendung dieser Diät wird das besonders
schädliche Bauchfett reduziert, es verbessert sich nicht
nur der Gesundheitszustand, sondern auch Wohlbefinden
und Lebensfreude!
Geeignet ist diese Diät für jedermann, nur Menschen
mit vorhandenem Nierenschaden (den sie sich meist durch
exzessiven Kohlehydratkonsum und anschliessender Diabetes
zugezogen haben) sollten mit ihrem Arzt sprechen.
Meiner Meinung ist die LOGI Methode eine gute Einführung
in die Welt des Low Carb, geeignet für Einsteiger vor
allem deshalb, weil man die gewohnten Nahrungsmittel
wie Brot oder Nudeln nicht komplett verbannen muß,
sondern sie nur einschränkt.
Das macht sie als Dauerernährung für Menschen attraktiv,
die zu krasseren Schritten wie NoCarb nicht willens sind…

foto by Keko64   @freedigitalphotos dot net


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