Plastik Mikropartikel

Vom riesigen Plastikmüllstrudel,
der sich mitten im Pazifik dreht
und grösser als Europa ist,
haben viele schon gehört.
Das dort schwimmende Plastik
wird durch Strömung und UV
Strahlung immer mehr zerrieben,
bis nur noch kleinste Plastikpartikel übrig bleiben,
die der Meeresfauna dann in immer größeren Ausmaß schaden.

So weit, so schlecht.
Versuche an Miesmuschel zeigen, daß diese Partikel
von Zellen des Verdauungstrakts aufgenommen werden
können, wo sie dann zu Verletzungen und Entzündungen
führen können.
Wir sind weit weg von Pazifik, bei uns existiert aber
ein ähnliches Problem, verursacht von Kosmetik, Zahnpasta
und Duschgels.
Auch diese enthalten diese sogennanten Microbeads,
mikroskopisch kleine Plastikkügelchen.
Diese werden von Kläranlagen leider nicht gefiltert
und finden sich dann im Trinkwasser wieder…
Jeder kann jetzt zumindest herausfinden, ob
seine Pflegeprodukte diese Mikropartikel enthalten.
Die kostenlose App „Beat the Microbead“ scant auf
dem Smartphone den Barcode und sagt einem, ob
Mikropartikel enthalten sind.
Erhältlich für Iphone, Android und Windows mobile.


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