Entzündung und Übergewicht
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Seine Entzündungsstoffe im Körper zu reduzieren
ist ein sehr wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit sein.
Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen:

So gut wie alle chronischen Krankheiten wie
Krebs, Arteriosklerose und sogar Diabetes
werden durch Überschüssig vorhandene Entzündung
im Körper zumindest mit ausgelöst.

Ob man zuviel Entzündung im Körper hat, kann man messen.
Leider nur messen Ärzte nur akute

Parameter wie C-reaktives Protein CRP und machen keinen Omega Test (siehe hier).
Den muss man auf eigene Faust machen.
Freundlicherweise kann einem der Arzt aber Blut
abnehmen und ins Labor schicken…

Oder man macht sich einfach so dran, sein Entzündungsniveau
zu verbessern, denn wenn man sich so ernährt und bewegt
wie die meisten Deutschen, kann man davon ausgehen,
daß dieser Wert viel zu hoch ist und man das Risiko,
häßliche chronische Krankheiten zu bekommen, relativ
einfach reduzieren kann.

Das „einfachste“ Mittel, Entzündung zu
reduzieren ist es Körperfett zu reduzieren.
Insbesondere das viszerale Körperfett,also das Fett
um die Bauchgegend.

Das Wort einfach steht hier bewusst in Anführungszeichen,
denn ich weiss, wie schwer es manchem fällt,
abzunehmen und schlank zu bleiben.

Wer einen Lifestyle lebt, der seinen Genen widerspricht,
sollte sich nicht wundern, wenn es nicht funktionniert.

Wer etwas anderes ausprobieren möchte, um abzunehmen,
findet Anregungen hier (LowCarb) und hier (unterbrochenes Fasten).

Ein Professor machte einmal seinen Studenten folgendes
Angebot: er zahlt für jeden übergewichtigen Hundertjährigen,
den sie ausfindig machen, 500 US$.
Was der schlaue Professor natürlich wusste:
es gibt keine übergewichtigen Hundertjährigen und gab
sie noch nie!

Grund hierfür ist, daß das Fettgewebe, insbesondere
das Bauchfett, stoffwechselaktives Gewebe ist.
Die Fettzellen produzieren eine Menge Hormone, besonders, wenn sie,
wie bei Übergewichtigen üblich, 
auf ein Vielfaches aufgebläht sind.

Im Grunde ist dieses Fettgewebe wie eine riesige
Drüse, eine Chemiefabrik im Körper.

Das Hauptproblem daran ist, daß diese Chemiefabrik
fast ausschließlich schädliche Hormone produziert.

Darunter Entzündungshormone wie Interleukin-6 (IL-6)
und Tumor Nektose Faktor-a (TNF-a), sowie allerhand
entzündungsfördernde Prostaglandine (Gewebshormone).

Langfristig gesund bleiben mit einem Entzündungsproduzenten
namens „Bäuchlein“ wird so schwierig bis unmöglich.
Ein Mensch mit (zu) viel viszeralem Körperfett kann übrigens
durchaus einen ausgeprägten, aber festen Bauch haben.
Von der Festigkeit sollte man sich nicht zu sehr in
Sicherheit 
wiegen lassen: 
ein dicker, aber praller Bauch bedeutet einfach, daß Man(n)
viel schädliches, viszerales Körperfett um die inneren Organe hat.
Dort gehört es nicht hin !

Wer jedes Jahr um den Bauch herum zunimmt sollte sich ernsthaft
Gedanken machen, ob sein Lifestyle in Bezug auf Bewegung
und Ernährung der richtige ist….


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