Fluor – gesund oder nicht ?

Fluor gilt als Allheilmittel gegen Karies.

Es ist in Salz angereichert, in Zahncreme enthalten,
in vielen Ländern im Trinkwasser angereichert und wird
auch beim Zahnarzt nach der Zahnreinigung als Paste aufgetragen.

Aber ist Fluor (oder genauer: Fluorid) wirklich so ein nützlicher Stoff ?
Etliche Studien legen einen anderen Schluss nahe.

Fluor scheint im Körper auf vielfältige Weise toxisch zu wirken.
So wird die Funktion verschiedener Enzyme negativ beeinflusst.
Auch die Funktion der Schilddrüse und folglich die Produktion der
wichtigen Schilddrüsenhormone wird gestört.
Ob die gestiegene Aufnahmemenge an Fluorid über die letzten Jahrzehnte
etwas mit der steigenden Zahl an Schilddrüsenproblemen in westlichen
Ländern zu tun hat, lässt sich schwer sagen – daß Fluorid wichtige
Stoffe wie Jod und Brom verdrängt ist hingegen sicher.

Dieses Verdrängen von Jod und Brom könnnte auch der Grund sein, weshalb
Fluor die für die Produktion von Testosteron wichtige Hypothalamus-Hoden-Achse
stört.

In Gebieten, in denen das industrielle Abfallprodukt Fluor in Wasser,Luft und Boden
stark vorhanden war, korrelierte ein hoher Fluorgehalt des Körpers mit einem
niedrigen Testosteronspiegel beim Manne.

Fluoride sammeln sich im Körper an und werden nur schwer wieder ausgeschwemmt.
Jod scheint hier bei der Entfernung überflüssiger Fluoride zu helfen, indem
es seinerseits Fluoride verdrängt.
Da die meisten Menschen ( in Deutschland ) eher zu wenig als zu viel Jod aufnehmen,
muss man davon ausgehen, daß im Verdrängungswettbewerb von Fluor und Jod
das Fluor die Oberhand behält……

Aber was ist mit der Kariesprophylaxe ?

Unbestritten hat Fluorid einen positiven Effekt für die Zähne, wenn es sich mit
Kalzium aus dem Speichel zu Kalziumfluorid verbindet.
Dieses Kalziumfluorid repariert kleine Defekte im Zahnschmelz und schützt vor
Kariesbakterien, indem es diese bei der Vermehrung stört und ausserdem einen
nützlichen Schutzschild gegen die Säure der Kariesbakterien darstellt.

Für mich gilt folgendes: Fluor auf die Zähne ja, in den Körper nein !

Im Prinzip gilt es, die positiven Effekte des Fluorids auf der Zahnoberfläche
zu nutzen, ohne die negative hormonellen Folgen zu haben.

Meine Variante sieht folgendermaßen aus:

– alle 6 Monate Fluoridpaste beim Zahnarzt
– 1 X die Woche Fluoridgel von Elmex abends nach dem Zähneputzen
  nochmals durch putzen auftragen, nicht ausspülen, über Nacht einwirken lassen.
  Dies bildet einen Kalziumfluoridschild, der etliche Tage hält.
– Sonst mit fluorfreier Zahnpasta von Weleda putzen

Wer großen Wert darauf legt, täglich Fluorid per Zahnpasta aufzutragen,
sollte eine Zahnpasta mit Aminfluorid wählen, da diese im Vergleich zum
üblichen, weil billigen Natriumfluorid deutlich besser Zahnplaques bekämpfen
und zudem länger wirken.
Hier gibt es z.B. eine Aminfluorif Zahncreme von Elmex…

foto by khuruzero @ freedigitalphotos.net


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