Kurcuma gegen Krebs

Kurkuma (auch: Curcuma)
oder engl. Turmeric ist eines
der potentesten Anti-Krebsmittel,
die die Natur zu bieten hat.
Neben Pfeffer, Safran, Kardammon, u.a.
ist es ein Hauptbestanteil der meisten
indischen Currymischungen und verleiht
diesen auch ihr meist gelbes Aussehen.

Kurkuma wird aus der Pflanze Curcuma Longa gewonnen, einer tropischen
Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse.

Wie die meisten Pflanzen aus dieser Familie besitzt Kurkuma durch seinen
Wirkstoff Curcumin ausgesprochen antientzündliche Eigenschaften, ähnlich
dem Omega 3 Fett.
Aus diesem Grunde nehme ich auch fast jeden Tag grössere Mengen
Kurkuma zu mir, denn fast alle Zivilisationkrankheiten wie Gefässverkalkung,
Krebs, Alzheimer, Multiple Sklerose, u.v.m. haben eine stark entzündliche
Komponente, und es ist ziemlich schlau, diese chronische unterschwellige
Entzündung im Körper zu beseitigen.(siehe auch hier).

Auch Krebszellen sind für Eigenschutz und Ausbreitung auf entzündliche
Prozesse angewiesen.
Kurkuma hemmt hier ein Enzym namens COX-2, welches für die Produktion
von Entzündungsmolekülen verantwortlich ist.
Weniger Entzündung bedeutet weniger Fähigkeit eventuell auftretender
Tumore, sich vor dem Immunsystem zu maskieren und aggressiv
gesunde Zellen zu zerstören.

Hier alle  Anti Krebs Aspekte von Kurkuma im Überblick::

  • hemmt die Wandlung von normalen Zellen zu Tumorzellen
  • hemmt die Angiogenese, also die Neubildung von Blutgefäßen
    zur Versorgung des Tumors
  • hilft dem Immunsystem, Tumorzellen zu zerstören
  • senkt Entzündung, die von Tumorzellen zum Eigenschutz
    produziert wird
  • löst die Apoptose, also den Selbstzerstörungsmechanismus
    der Zelle für den Fall der Entartung aus.
  • ist stark antioxidativ, neutralisiert also freie Radikale und
    verhindert so u.U. Mutationen
  • kann möglicherweise Krebsstammzellen vernichten.
    Das sind die Krebszellen, die üblicherweise die Chemotherapie
    überleben und dann den Krebs wieder anfachen…
  • wirkt gegen alle Krebsarten
  • hemmt Krebszellen in allem Phasen der Entstehung und Verbreitung

Vergleich der Krebsraten (alle Organe) INDIEN – USA:

Indien: 103 Fälle (pro 100000 Einwohner)
USA: 322 Fälle  (pro 100000 Einwohner)

(Globogan 2000, Krebshäufigkeit IARC Press 2001)

Ein dramatischer Unterschied !

Sicher sind nicht die gesamten 312 % Steigerung der Krebsrate
von Indien zu den USA auf die 1-2 Gramm Kurkumakonsum in Indien
zurückzuführen, sondern auf die allgemein schlechtere Ernährung
in westlichen Ländern sowie Bewegungsmangel
und Übergewicht, hier kann man aber auf jeden
Fall sehr schön den Einfluss des Lebenswandels auf die
Krebswahrscheinlichkeit sehen !

Wie nehme ich Kurkuma zu mir?

Kurkuma ist in jedem gut sortierten Supermarkt als einfaches Gewürz
erhältlich. Wichtig ist die Einnahme mit Pfeffer:
Piperin, ein Molekül des Pfeffers steigert die Aufnahme um bis zu
das eintausendfache !
Oder mit anderen Worten: kein Pfeffer, keine Absorbtion !
Kurkuma ist sehr lecker und kann überall untergemischt werden,
z.B. auf Fleisch, in Suppen, Salate, Omelette, Gemüsebeilage,etc.

Kurkuma gibt es auch als Kapseln.
Übliche Größen sind 400 – 500 mg.
Am besten kombiniert man 1-2 Kurkuma Kapseln mit einer
Kapsel reinen Piperins und erreicht so eine maximale Aufnahme –
und gewöhnt sich an, täglich mit etwas Kurkuma (und Pfeffer)
zu würzen.

Nebenwirkungen ? Keine bekannt, im Zweifelsfalle kann
man ja mal die 1,2 Mrd. Inder fragen…….

 

Foto by artur84 freedigitalphotos dot net


Kommentare

Kurcuma gegen Krebs — 1 Kommentar

  1. Kurkuma lässt sich übrigens ideal in Speiseleinöl auflösen. (zur besseren Verträglichkeit).
    1-2 Teelöffel frisches! Speiseleinöl, Kurkuma mit einer prise Pfeffer
    und einer prise Chili-Pfeffer verrühren.Das ganze mit Quark (20% Fett)
    ein bisschen Erdbeerjohgurt vermischen. Noch ein Daumengroßes
    Ingwerstück kleingehackt und einen halben Teelöffel Zimt dazu, eventuell noch einen Teelöffel Mandelmehl dazu, schmeckt gar nicht schlecht.
    Viele Grüße
    Wilfried

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