Ketose – die Vorteile (Teil 3 – Ketose gegen Krebs.)

Agressive, invasive (in benachbartes Gewebe eindringende)
und schnell wachsende Tumore haben eins gemeinsam:
sie brauchen Zucker (Glukose), um im Zellplasma durch
Vergärung Energie zu erzeugen, die es ihnen ermöglicht,
schnell zu wachsen und mithilfe des Abbauproduktes
Milchsäure (Laktat) in andere Zellen einzudringen und sich
so schnell auszubreiten.

Fatalerweise bildet diese Milchsäure einen „Schutzschirm“
um den Krebsherd und macht ihn so unsichtbar
für das Immunsystem.

Zur Erinnerung: in gesunden Zellen wird Zucker (oder Fett)
in den Mitochondrien in Energie umgewandelt.
Funktionierende Mitochondrien sind daher enorm wichtig
für einen gesunden Organismus.

Aggressive Tumorzellen schalten die Mitochondrien ab, wenn
sie ihren Stoffwechsel auf Vergärung umstellen.
Für die Vergärung sind allerdings enorme Mengen an Zucker
nötig: ca 20-30 mal so viel wie in einer gesunden Zelle !

Schwachstelle Kohlehydrate

Diese enorme Abhängigkeit von Zucker ist aber
gleichzeitig die Achillesferse der Krebszelle.
Schneidet man ihr die Nahrungszufuhr komplett ab,
wird das Wachstum des Tumors zwangsläufig gebremst.
Im günstigen Fall schrumpft der Tumor sogar.

Sie essen gar kein Zucker ?
Zur Erinnerung: Im Körper werden alle (verdaubaren)
Kohlehydrate aus Bagel, Toast, Pizza, Pasta, sogar
aus Obst und Gemüse in Einfachzucker (Glukose) aufgespalten.

Aus diesem Grunde bietet sich zur Krebsbekämpfung durch Aushungern
eine Ernährungsform besonders an: die Ketose

In der Ketose wird nur ein absolutes Minimum von ca. 20-30 g Kohlehydrate
aufgenommen, und das auch bevorzugt in Form von Gemüse oder nicht
allzu süssem Obst wie Beeren (die hervorragend gegen Krebszellen helfen).

Ob und wie stark ein Tumor auf Kohlehydratentzug reagiert, kann man
mittels eines TKTL-1 Tests feststellen.
Wenn dieser Test positiv ausfällt, hat man eine schlechte und eine
gute Nachricht: die schlechte ist, daß es sich mit einiger Wahrscheinlichkeit
um einen agressiven Krebs handelt, die gute, daß dieser Krebs
sehr abhängig von der Zuckerzufuhr ist.

Diese lässt sich am besten mittels ketogener Ernährung drosseln.
Der TKTL-1 Test sollte eigentlich zum Standartrepertoire aller
Onkologen gehören, leider ist dem nicht so.
Ich habe mit Krebsärzten gesprochen, die von diesem Test noch
nichts gehört hatten!

Es ist also wieder einmal Eigeninitiative gefragt, eventuell muss man
auch die Kosten als IGeL tragen.
Hier ein Labor, welches diesen TKTL-1 Test durchführt:

http://www.tavarlin.de/portfolio/edim-diagnostik/

Weitere Infos zur ketogenen Ernährung bei Krebs gibt es von der Uni Würzburg:

http://lchf.de/wp-content/uploads/2011/06/ketogene_ernaehrung_bei_krebs.pdf

Ein Wort zum Schluss:

Besser als sich Gedanken zur Krebsbekämpfung durch Ketose zu machen, ist es
natürlich, gar nicht erst Krebs zu bekommen.
Bei vielen Naturvölkern wie den Eskimos oder den Massai war Krebs weitgehend
unbekannt.
Erst das Vordringen westlicher Ernährung, die ja im wesentlichen auf
hochverarbeiteten (industriellen) Kohlehydraten basiert, führt gegenwärtig
zu einer Ausbreitung von Krebserkrankungen bei diesen Völkern.


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