Nahrung, um sein Östrogen zu senken Teil 3

Olivenöl und Kokosnussöl

Daß Olivenöl sehr gesund ist, hat sich
ja mittlerweile herumgesprochen….
Daß Kokosnussöl ebenfalls sehr viele
positive gesundheitliche Aspekte hat,
habe ich hier und hier in anderen Beiträgen
bereits angerissen.

Olivenöl besitzt aber auch Inhaltsstoffe, die die
Aktivität des Enzyms Aromatase hemmen können.
Wir erinnern uns:
Aromatase ist das Enzym, welches unser (wertvolles) Testosteron
in (unerwünschtes) Östrogen umwandelt.
Der Inhaltsstoff Oleuropein, der auch maßgeblich für den Geschmack
des Olivenöls verantwortlich ist, gehört zu den Aromatasehemmern.

Japanische Forscher erzielten im Tierversuch an Ratten gute Ergebnisse,
was die Steigerung des freien Testosterons angeht, nachdem sie
Oleuropein unters Futter gemischt hatten.

Jedoch:

Die Menge an Oleuropein auf den Menschen hochgerechnet würde eine
irrsinnig hohe Menge an Olivenöl bedeuten, welches wir konsumieren müssten !

Ich benutze gerne und oft Olivenöl, aber mehr als 50-100 ml am Tag sind
eher unealistisch.

Also Olivenöl vergessen ?

Keineswegs !
Abgesehen von den sonstigen positiven Gesundheitswirkungen wie
Schutz des Herzens, Hemmung von Krebs, Hemmung von Entzündung
im Körper, u.v.m. hat Olivenöl noch weitere (indirekte) Testo-Booster Funktionen.

Genau wie Kokosnussöl tut Olivenöl 3 Dinge, um Testosteron zu boosten:

  • Beide Öle verbessern die Fähigkeit der Leydig Zellen der Hoden (also der
    Ort, in dem Testosteron produziert wird), Cholesterin aufzunehmen und
    für die Testosteronproduktion zur Verfügung zu stellen.

Zur Erinnerung: Cholesterin ist der Grundstoff, aus dem über verschiedene
Zwischenschritte schließlich Testosteron entsteht

  • An der Testosteronproduktion sind verschiedene Enzyme beteiligt,
    zwei davon werden durch Olivenöl und Kokosnussöl verstärkt gebildet,
    nämlich 17beta-HSD und 3beta-HSD.
  • Beide Öle, hier insbesondere Olivenöl enthalten Antioxidantien, die von
    den Leydig Zellen aufgenommen werden und diese schützen.

Fazit:

Olivenöl (und Kokosnussöl) helfen bei der Produktion von Testosteron
und schützen im Falle von Olivenöl das Testosteron vor der Umwandlung
in Östrogen.
Meiner Meinung ist der Effekt nicht wahnsinnig groß, aber:

  • Olivenöl ist eine Delikatesse, veredelt jeden Salat und ist zudem auch
    verhältnismässig günstig.
  • Kokosöl ist ein gesättigtes Fett, also sehr hitzestabil und eignet sich
    hervorragend zum Braten (und frittieren, wenn man sich das wirklich
    antun möchte)
  • beide haben zusammen unzählige gesundheitliche Vorzüge und lassen
    sich einfach in die Ernährung integrieren

übrigens:

  • Palmöl ist etwas völlig anderes als Kokosnussöl
  • Kokosnussöl schmeckt nur sehr leicht, wenn überhaupt nach Kokos

 

foto by Africa freedigitalphotos dot com


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